Arenrath

Arenrath

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Im Mittelalter bildete Arenrath, 1156 erstmals urkundlich erwähnt als Arendroch, eine eigene Herrschaft im Kurstaat Trier. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Die kleine Eifelgemeinde Arenrath liegt rund 13 km von der Kreisstadt Wittlich entfernt. Sehenswert sind die Pfarrkirche (1855), die dem Heiligen Alexius geweiht ist; die Kapelle in Hof Hütt sowie das Hofhaus Mellich (1792).

Arenrath erhielt 1982 die Genehmigung, ein eigenes Wappen zu führen.

Wappenbeschreibung: „Wappen von rechtem silbernem Stufenbalken geteilt, oben in Grün links drei goldene Ähren, unten in Rot ein silberner Ärmel mit silberner Hand, die eine goldene Schale hält.“

Die silberne Stufeneinteilung des Schildes und die Bettlerschale gelten als Symbole des Kirchenpatrons Sankt Alexius, der als Bettler unter der Treppe in der Legende dargestellt wird. Die Ähren deuten die Landwirtschaft, das grüne Feld den Namen der Ortschaft – die Rodung des Arend. Grün bedeutet Wald und Feld und Rot-Silber erinnern an die Trierer kurfürstliche Herrschaft.

Ein Naturdenkmal ist der so genannte „Teufelsstein“, ein Sandstein, der im Bereich der Banngrenze von Bruch und Arenrath liegt.[3]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Arenrath

Ort

Arenrath

Kontakt

Ortsgemeinde Heckenmünster
Am Bendersbach 19
54518 Heckenmünster
Telefon: (0046) 6508 9919000

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Fintenkapelle, © Wikepedia

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Bergweiler liegt rund 6 km von der Kreisstadt Wittlich entfernt. Sehenswert sind hier die Fintenkapelle, eine Votivkapelle für kranke Kinder (17. Jahrhundert) sowie der Werthelstein südlich des Ortes, ein Quarzitfelsen und lohnenswerter Aussichtspunkt. Sehenswürdigkeiten Im Eifel-Heimat-Museum (Kirchstraße 3) werden landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge des 19. Jahrhunderts gezeigt. Im Mittelpunkt des Museums steht ein Ölgemälde, das eine der vielen Legenden zur Geschichte der Wittlicher Säubrennerkirmes darstellt. Das vermutlich größte Ölgemälde in Rheinland-Pfalz wurde von Otto Frankfurter gemalt. Der Werthelstein (auch Wedelstein oder Würstelstein, mundartlich Werdelsteen) ist ein pfeilerartiger, isolierter Felsblock von etwa zwei auf drei Meter Querschnitt mit relativ glatten Flächen. Er steht an der Banngrenze , wo sie den alten Weg von Bergweiler nach Dreis überquert. Der Sage nach ist er ein Opferstein . Seit 1940 ist es ein Naturdenkmal . Fintenkapelle: Kleine Wallfahrtskirche aus dem 17. Jahrhundert außerhalb des Ortes.