Es ist das älteste und mit 4.500 ha auch das größte Naturschutzgebiet Belgiens. Seltene Pflanzenarten konnten erhalten bleiben und geschützte Tierarten wie das Birkhuhn und die Wildkatze finden hier Zuflucht. Der Westhang des Hohen Venns wird von tief eingeschnittenen Tälern durchzogen.
Dem Hochmoor, das wie ein natürlicher Wasserspeicher wirkt, entspringen ein halbes Dutzend Flüsse wie Rur, Olef, Warche, Schwalm oder Our.
Entlang der Flüsse liegen auch historische Städte wie St. Vith, die Tuchmacherstadt Eupen und Malmedy, das für seine Leder- und Papierindustrie bekannt ist. Auch der höchste Punkt Belgiens befindet sich im Hohen Venn: das Signal Botrange (694 m).
Die eindrucksvollen Naturschönheiten des Hohen Venns lassen sich am besten auf einer Wanderung oder einem Spaziergang erkunden. Zum Schutz der einmaligen Flora und Fauna ist der Zugang jedoch reglementiert und gewisse Zonen sind nur in Begeleitung von anerkannten Naturführern zugänglich.
Das Naturparkzentrum Botrange ist der optimale Ausgangspunkt für Unternehmungen im Hohen Venn: es informiert über die Entwicklung der Vennlandschaft und bietet regelmäßige Führungen an.
Naturparkzentrum Botrange
Route de Botrange, 131
4950 Robertville
info@botrange.be
www.botrange.be
Öffnungszeiten:
täglich 10 - 18 Uhr
Weitere Informationen zum Hohen Venn erhalten Sie unter www.naturpark-hohesvenn-eifel.de
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