Freunde traditioneller Regionalküche können sich freuen: Ein altes Eifeler Martinsessen – der Döppekooche – wird zu neuem Leben erweckt.
Der Döppekoche ist ein Topfkuchen, der traditionell am Martinsabend im Anschluss an das Martinsfeuer gegessen wurde. Während in bürgerlichen Familien die teure Martinsgans auf den Tisch kam, gab es bei den „kleinen Leuten" Döppekooche. Hergestellt wird er aus einer Kartoffelmasse, in die Speck und Zwiebeln untergemischt werden. Es gibt aber auch neue Varianten, zum Beispiel mit Gemüse, Kaninchen, Dips und pikanten Soßen. Und auch als Süßigkeit mit Zimt, Äpfeln und Rosinen kann man die Eifeler Spezialität genießen.
Das Geheimnis des Döppekoochens liegt in der Zubereitungsart: Aus einem gusseisernen Topf sollte er sein. Nur dann erhält er seinen speziellen Geschmack.
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