Abendvortrag "Hochwasserereignisse in Mitteleuropa"
27.10.2016

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Ein Vortrag der Vulkaneifel Akademie des Natur- und Geopark Vulkaneifel zum Saisonabschluss im
Naturkundemuseum Gerolstein In der Westeifel gibt es heutzutage 12 offene Maarseen und mindestens
63 Trockenmaare (verlandete Maare). Allgemein sind Seen aufgrund ihrer Beckenstruktur und dem schützenden
Wasserkörper ausgezeichnete Sedimentfallen. Besonders geeignet sind die wunderschönen Maare
der Eifel, die aufgrund ihrer großen Tiefe mächtige Sedimentpakete aufnehmen können. Sämtliches
Material, das in die Maare eingetragen wird (vulkanische Aschen, im See gebildete Organismenreste,
Einträge aus Bächen oder der Luft), lagert sich am Boden ab und führt so über die Jahrtausende hinweg
zu einer kontinuierlichen Zeitreihe. Aus den Maarsedimenten lassen sich sowohl Umweltbedingungen als
auch das Klima der Vergangenheit rekonstruieren. Besondere Informationen liefern dabei Naturkatastrophen
wie Vulkanausbrüche, Hochwasser und Erdbeben.
Durch die detaillierte Analyse mehrerer Bohrkerne aus den Eifelmaaren Auel, Schalkenmehren, Ulmen
und Holzmaar konnte die erste hochaufgelöste Flutchronologie der gesamten letzten 60.000 Jahre erstellt
werden. Diese neuen Erkenntnisse werden im Kontext mit der klimatischen und anthropogenen Entwicklung
der Eifel interpretiert und diskutiert. Und zum Saisonabschluss laden das Naturkundemuseum und die
Vulkaneifelakademie anschließend zum Umtrunk in das Museumsgebäude ein!
Info/Anmeldung: Naturkundemuseum Gerolstein, Tel: 06591 9899459,
E-mail: info@naturkundemuseum-gerolstein.de oder Tourist-Info Gerolsteiner Land, Bahnhofstraße 4 / Bahnhofsgebäude,
54568 Gerolstein, Tel: 06591 949910, email: touristinfo@gerolsteiner-land.de
Preis: kostenlos, mit der Bitte um vorherige Anmeldung
Treffpunkt: Naturkundemuseum Gerolstein, Hauptstraße 72, 54568 Gerolstein

Auf einen Blick

Termine

  • Einmalig am 27. Oktober 2016
    Um 19:00 Uhr

Ort

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Kontakt

Naturkundemuseum Gerolstein
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