Burgruine Schönecken am Wanderweg Schneifel-Pfad, © Eifel Tourismus GmbH/HJ Sittig

Pilgerweg des Friedens – Symbol und Erlebnis zugleich
1. Juli 2016

In drei Etappen geht es über 48 Kilometer entlang des Schneifel- Pfades - mit Stille und Einsamkeit als geruhsamen Begleiter.

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Sattgrüne Täler, stille Bäche, bizarre Eishöhlen oder bewaldete Höhenzüge - wer den Gebirgszug „Schneifel“ in der Westeifel durchwandert, empfindet angesichts der Erhabenheit ursprünglicher Natur innige Demut vor dem Schöpfer. Einen „Pilgerweg des Friedens“ nennt die Eifel Touristik daher auch ihr viertägiges Wanderangebot von Prüm nach Gerolstein. In drei Etappen geht es über 48 Kilometer entlang des Schneifel- Pfades - mit Stille und Einsamkeit als geruhsamen Begleiter.

 

Um mit einem Missverständnis gleich zu Beginn aufzuräumen: Die Region ist zwar für ihren Schneereichtum bekannt, doch der Name bezeichnet ursprünglich eine Schneise. Der Volksmund widmete schließlich die Bedeutung kurzerhand von Schneifel zu Schnee-Eifel um. Ob nun unter einer weißen Decke oder im grünen Kleid: Die Natur ist hier von einer ganz eigenen Magie. Ausgangspunkt der mittelschweren Strecke mit Tagesetappen zwischen 12 und 17 Kilometern ist das quirlige Prüm. Dort ist Proviantfassen angesagt. Es lohnt auch der Besuch der Sankt Salvator Basilika, die nach ihrer Jahrtausende währenden Geschichte am Ende des 2. Weltkriegs den vielen Einschüssen nicht mehr standgehalten hat. Das Prümer Wahrzeichen bauten die Bürger unter Entbehrungen gemeinsam wieder auf – ein Symbol für den Glauben und den Friedenswillen.

 

Weiter geht es bergan und bergab ins Tal der Nims und des Schalkenbaches – plätschernde Entschleunigung für die Seele. Dabei bieten die Burg Schönecken und das zum Teil in einem Trockenmaar gelegene Kopp willkommene Ausblicke und beschauliche Rast. Für Hobbygeologen bietet Schönecken allemal eine reichhaltige Fundgrube fossiler Überreste vergangener Zeiten. Hinter Birresborn im Tal der Kyll mit seinen sprudelnden Mineralquellen wird der Wanderer auf den letzten Pilgerweg-Kilometern über den Eifelsteig hin zum Zielpunkt, dem charmant-lebendigen Luftkurort Gerolstein, geführt.

 

Der Pilgerweg des Friedens erfüllt alle in ihn gesetzten Erwartungen: Friede ist Freiheit in Ruhe, sagte einst der römische Staatsmann Cicero. Der Wanderer wird ihm am Ende des Weges von ganzem Herzen beipflichten. Denn nicht zu vergessen: Bunkerruinen des Westwalls, eine US-Radarstation oder eine Basilika zwischen den Fronten im Zweiten Weltkrieg legen in der Westeifel ein beredtes Zeugnis ab über ein leidvolle Zeit. Wer dies möchte, kann sich heute auf dem Pilgerpfad mit dem dunklen Kapitel der jüngeren Geschichte befassen und sich bewusst werden, wie unschätzbar wertvoll die Friedenszeit ist. Oder er lässt sich einfach fallen, gibt sich hin der Magie stiller Täler, gewundener Bachläufe, dichter Fichtenwälder, bizarrer Eishöhlen und idyllischer Ortschaften. Der Pilgerweg des Friedens führt gleich durch mehrere Naturparke und wer Glück hat, sieht die Eifeler Wildbachforellen springen.

 

Das Pauschalangebot „Pilgerweg des Friedens“ zwischen Prüm und Gerolstein (48 Kilometer) bietet die Eifel Tourismus GmbH für 249 Euro pro Person im DZ an. Es umfasst vier Übernachtungen im DZ, Lunchpakete, Gepäcktransfer und Tourenbeschreibungen. Beratung & Buchung telefonisch unter +49 6551 96560 von montags bis freitags von 08.30 bis 17.00 Uhr.

 

 

Weitere Informationen zur Eifel gibt es bei: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel.: +49 6551 96560, Fax.: +49 6551 9656 96, E-Mail: info@eifel.info und unter www.eifel.info im Internet.

 

"PM Pilgerweg des Friedens" als pdf

Uschi Regh - Pressereferentin

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Telefon: 0049 6551 965623

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