Wallfahrtskapelle "St. Jost"

Langenfeld

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Wallfahrtskapelle St. Jost

St. Jost ist ein Ortsteil von Langenfeld und liegt im romantischen Nitztal. Neben der alten ehemaligen Mühle (heute ein Wohnhaus im Privatbesitz) steht unmittelbar am Flüsschen Nitz die Wallfahrtskapelle St. Jost, die dem Heiligen Jodokus geweiht ist.

Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle.

Seit Jahrhunderten ist sie nun schon das Ziel vieler frommer Pilger, Gläubige bitten den hl. Jodokus hier um eine gute Ernte, für Schutz gegen Gewitter, Schadenfeuer, Getreidebrand, Fieber, Pest und andere Krankheiten, insbesondere gegen Halsleiden. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jh. in Deutschland weit verbreitet.

Die Kapelle ist das Ziel vieler Wallfahrten aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie finden alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober statt. Jedermann kann sich daran beteiligen (Auskunft beim Pfarramt Langenfeld).

Die Ausfahrt nach St. Jost befindet sich kurz hinter Langenfeld, Richtung Kirchwald/Mayen fahrend.

Ort

Langenfeld


Kontakt

Katholisches Pfarramt Langenfeld
Mayener Straße 1
56729 Langenfeld
Telefon: (0049) 2655 1342
Fax: (0049) 2655 960297

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Kapelle von Hausten

Ortsgemeinde Hausten

Hausten liegt in einem Nebental der Nette an der nördlichen Grenze des Landkreises Mayen-Koblenz südlich der B 412 in der Hocheifel, östlich des Nürburgrings und westlich des Laacher Sees. Über ein Drittel der Gemarkung ist Wald (ca. 126 Hektar).

Zu Hausten gehört auch der Ortsteil Morswiesen.

Hausten wird erstmals 1425 erwähnt, als Reinhard Snitz von Kempenich die Hälfte des Zehnten zu Huysteden zu Lehen besaß. Morswiesen ist 1376 als Morshusin und 1404 als Moirswesen belegt.

Wappenbeschreibung:Blasonierung: „In Gold ein schräglinker blauer Wellenbalken, oben ein schwebendes rotes Kreuz, unten ein fünfspeichiges rotes Mühlrad, links darüber zwei grüne Ähren, die linke abgewinkelt.“

Hausten besitzt im Ortsteil Morswiesen eine kürzlich renovierte Kapelle (St. Anna) Saalbau, 1654, Chor im Kern spätmittelalterlich.

 

Kapellle innen, © mages.google.de/imgres?imgurl=http://www.swr.de/-/

Ortsgemeinde Luxem

Luxem ist eine Ortsgemeinde etwa 10 Kilometer westlich von Mayen im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat. Im Mittelalter hieß der Ort Luxheim. Aus einem Aussiedlergehöft entstand die heute größere benachbarte Gemeinde Weiler (bei Mayen). Im Mittelalter war das Nachbardorf Weiler Niederluxem.Kirchengeschichte Die erste Kapelle entstand im Jahre 1686. Im Inneren der Kapelle befinden sich eine Madonnenfigur mit Kind aus dem frühen 19. Jahrhundert und barocke Holzfiguren von Johannes dem Täufer und dem heiligen Rochus. Bereits 1883 konnte eine kleine Orgel installiert werden, was nicht zuletzt dem Nachtsheimer Pfarrer Conrady zu verdanken war. Die Orgel kostete damals schon den stolzen Preis von 495 Mark. Die alte Kapelle war so baufällig, dass in der Nacht zum 24. März 1966 eine Seitenwand einstürzte, in den nächsten Tagen dann weitere Teile. Gerüchtehalber begünstigte ein "nachgeholfener Einsturz" der Kapelle deren Neubau und den Ausbau der Hauptstraße durch den Ort (Quelle: Johann Gäb, ehem. Ortsbürgermeister). Glücklicherweise war auch der kostbare Barockaltar bereits früher abgebaut und in Sicherheit gebracht worden. In der neu errichteten Kapelle wurde der Altar wieder aufgestellt, die Fenster und Türen sowie Teile des Kirchengestühls der alten Kapelle verwendet. Seit jeher ist die Kapelle dem Hl. Rochus von Montpellier geweiht. Sie ist kirchenorganisatorisch eine Filialkirche der Pfarrei Weiler in der Seelsorgeeinheit Nachtsheim.Schulgeschichte Nachdem im Jahre 1840 die erste Schule im Ort entstand, gründete die Gemeinde im Jahr 1842 ihren eigenen Schulverband. Im Jahr 1885 hatte sich der damalige Lehrer Peter Stein die Mühe gemacht, eine kleine Dorfchronik zu erstellen. Sein Gehalt betrug 60 Taler oder 181 Mark jährlich. Der erste Lehrer in Luxem war sein Vater Jakob Stein, der aus einer Mühle bei Urmersbach stammte. Der letzte Lehrer, Sebastian Weiler, wurde in den 1960er Jahren von Luxem nach Kottenheim versetzt. Damit wurde die Zusammenlegung der vorherigen Schulbezirke Hirten, Luxem und Weiler in der Grundschule Weiler realisiert. Das alte Schulgebäude und der angrenzende "Schulhof" dienen seither als Jugendtreff und Begegnungsstätte bzw. Ort für unterschiedliche Veranstaltungen wie Kirmes (-Zeltplatz), Maifeier oder auch z. B. Public-Viewing-Ort bei der Fußball-WM 2010.Wappenerläuterung:Die Blasonierung lautet: „Geteilt von Gold über Blau. Oben balkenweise sieben (4:3) rote Rauten (als Hinweis auf die geschichtliche Verbindung zur Grafschaft Virneburg), unten zwei gekreuzte silberne Pilgerstäbe (des Schutzheiligen Rochus von Montpellier).“(Wikipedia)

Ortslage von Weiler

Ortsgemeinde Weiler

Zur Ortsgemeinde Weiler gehört auch der Ortsteil Niederelz sowie die Wohnplätze Waldhof, Weilerhöfe und Wiesbachmühle.

Die Gemeinde Weiler (nebst Ortsteil Niederelz) mit ihren gut 500 Einwohnern liegt im Herzen der Eifel, ca. 20 km östlich des Nürburgrings auf einem Bergrücken an der Elz, zwischen 380 und 430 m üNN. Eingangs des Ortes fällt der Blick des Besuchers sofort auf die malerische St. Leonard-Kapelle, die im Jahre 1758 erbaut wurde und im Innern u.a. von einem alten Holzaltar und mehreren Holzfiguren des Hl. Leonhard, der Hl. Ottilie und des Hl. Nikolaus geschmückt wird. Daneben finden sich im Ort noch die bemerkenswerte Pfarrkirche St. Kastor (ursprünglich 1727 erbaut, im Jahre 1907 erweitert) mit wertvollem Marienaltar und der alten kanzel, ein Kriegerdenkmal und, nicht zuletzt, die unmittelbar neben dem Kirchturm, wachsende alte Linde. Rund um den Ort findet man zudem noch viele gut erhaltene Bildstöcke und Wegekreuze, teils aus dem 17. Jh. stammend.

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Denkmalzone Wiesbachmühle südwestlich des Ortes im 18. Jahrhundert angelegt, bis 1957 Mühlenbetrieb; Ausbau der Mühlengebäude im 19. Jahrhundert und 1921, Mühlrad des 19. Jahrhunderts.

Katholische Kirche St. Kastor barocker Saalbau, Turm, bezeichnet 1727, neugotisches Querhaus und Chor, 1906/07, Baumeister Rüppel, Bonn; am Chor Relief, 18. Jahrhundert. Die katholische Pfarrei Weiler wird 831 als Teil der Großpfarrei Nachtsheim in einer Urkunde des Trier Erzbischofs Hetti erwähnt. Die Kirche St. Kastor ist dem Castor von Karden geweiht. Sie gehört heute zur Seelsorgeeinheit Nachtsheim.

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Auch viele Wegekreuze aus verschiedenen Jahrhunderten finden sich in und um Weiler mit seinem Ortsteil Niederelz und den oben genannten Höfen und Mühle.

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über rotem Schildfuß, darin eine goldene Rose mit silbernem Butzen, in Gold ein rotes Gemerke in Form eines leicht schräg links geneigten oben und unten verstutzten Pfahls, von dem spitzwinklig oben nach links zwei Nasen und unten nach rechts eine Nase abstehen, oben rechts sowie unten links von je einer roten Raute begleitet“.

(Wikipedia)

Bäckerei Lenartz, © http://www.baeckerei-lenartz.de/

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BacktraditionSie backen und backen und backen Mehr als ein dreiviertel Jahrhundert lang sind die "Lenartz" Backwarenspezialisten - Eine wahre Erfolgsgeschichte.Genau so wie ihre schmackhaften Backwaren, so kann man sich den Namen der Bäckerei "Lenartz" quasi auf der Zunge zergehen lassen. Denn, eben diese Bäckerei Lenartz kennt man in der Region, und das nun schon seit über 80 Jahren. Tradition wird in diesem Unternehmen, das bereits in der dritten Generation fachlich versiert geführt wird, groß geschrieben. Und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.