Wallfahrtskapelle "St. Jost"

Langenfeld

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Wallfahrtskapelle St. Jost

St. Jost ist ein Ortsteil von Langenfeld und liegt im romantischen Nitztal. Neben der alten ehemaligen Mühle (heute ein Wohnhaus im Privatbesitz) steht unmittelbar am Flüsschen Nitz die Wallfahrtskapelle St. Jost, die dem Heiligen Jodokus geweiht ist.

Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle.

Seit Jahrhunderten ist sie nun schon das Ziel vieler frommer Pilger, Gläubige bitten den hl. Jodokus hier um eine gute Ernte, für Schutz gegen Gewitter, Schadenfeuer, Getreidebrand, Fieber, Pest und andere Krankheiten, insbesondere gegen Halsleiden. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jh. in Deutschland weit verbreitet.

Die Kapelle ist das Ziel vieler Wallfahrten aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie finden alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober statt. Jedermann kann sich daran beteiligen (Auskunft beim Pfarramt Langenfeld).

Die Ausfahrt nach St. Jost befindet sich kurz hinter Langenfeld, Richtung Kirchwald/Mayen fahrend.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig geöffnet.

Ort

Langenfeld


Kontakt

Ortsgemeinde Langenfeld
Am Hofgarten 18
56729 Langenfeld
Telefon: 004926553875
Fax: 00492655941148

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Erben waren die Grafen von der Marck-Arenberg, später kamen Schloss und Grafschaft an die Grafen von Manderscheid-Blankenheim, wurden wenig später durch Trier als erledigtes Lehen eingezogen, nach Einspruch der Grafen von Manderscheid-Schleiden wurde es 1549 jedoch als Lehen an diese zurückgegeben. über diese ging der Besitz 1600 an Löwenstein-Wertheim.

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Ohne Zweifel waren die Virneburger ein bedeutendes Grafenhaus, das im Spätmittelalter den Höhepunkt seiner Macht erreichte, als in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Heinrich II. Erzbischof zu Köln und Heinrich III. Erzbischof zu Mainz waren. Doch nach dem Tode des mit politischem und militärischem Geschick begabten Ruprecht IV. im Jahre 1444 setzte auch schon der Niedergang des Hauses ein, der durch zahlreiche Schuldverschreibungen im 15. Jahrhundert dokumentiert wird.

(Quelle: wikipedia)