Vulkanparkstation Ahl

Mayen

Inhalte teilen:

In der Nähe des Eifeldorfes St. Johann befindet sich die Ahl. Die Basaltlava entstand vor 400.000 Jahren beim Ausbruch des Hochsimmer-Vulkans, als ein gewaltiger Lavastrom das Urtal der Nette unter sich begrub. In dem bis zu 40 m mächtigen Lavastrom finden sich bizarre Gesteinsformationen, sowohl monumentale Säulen, als auch kleinste filigrane Gebilde.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Ganzjährig geöffnet.

Ort

Mayen


Kontakt

Vulkanpark GmbH
Rauschermühle 6
56637 Plaidt
Telefon: (0049)2632 9875
Fax: (0049)2632 987520

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Stadtmauer, © Stadt Mayen/P!el Media

Stadttore und -türme

Am Habsburgring befindet sich heute noch das Obertor, ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.Das Untergeschoß des monumetalen viereckigen Torturmes entstand Anfang des 14. Jh.. Im 15. Jh. wurde es auf die heutige Gesamthöhe von 34 m ausgebaut.Heute kann dort auch geheiratet werden.Das Wittbender Tor war dem Obertor sehr ähnlich, leider ist nur noch das südliche Widerlager erhalten.Am Brückentor führt eine Steinbrücke mit Doppelbogen über die Nette und den Mühlenbach. Brücke und Tor wurden im 14. Jh. erbaut. Im Gegensatz zu den drei anderen Toren ist das Brückentor breit und niedrig.Zum Schutze der Mühlen gehörten als Teile der Stadtbefestigung der Mühlenturm und der Vogelturm. Beide Türme sind baugleich und wurden im 14. Jh. direkt gegenüber den Mühlen erbaut. Die Türme haben einen kreisförmigen Grundriss und die Obergeschosse über dem Rundbogenfries (beim Mühlenturm eins, beim Vogelturm zwei) heben sich ganz gewaltig vom Unterbau ab.Beide Türme überstanden den 2. Weltkrieg unbeschadet.

Katzenberg 2, © Stadt Mayen/P!el Media

Vulkanparkstation Katzenberg mit Römerwarte

Auf dem Katzenberg stand die größte spätrömische Höhenbefestigung in der Eifel und Hunsrück. Sie wurde in der unruhigen Zeit um 300 n. Chr. errichtet, als der röm. Limes zerstört worden war. Um einen möglichst realistischen Eindruck zu vermitteln, wurden rd. 70 m der Befestigung mit begehbarem Wehrgang wieder aufgebaut. Auf dem Gipfel der Erhebung überdacht und sichert ein begehbarer Schutzbau den Ausgrabungsort der original Römerwarte.Einmal jährlich erwacht die Anlage zum Leben, wenn nämlich die Römerkohorte dort ihr Lager aufschlägt (Wochenende im Juni/Juli, Infos und genauer Termin im Veranstaltungskalender Mayen)

Wehrgang 1, © Stadt Mayen/P!el Media

Mittelalterliche Stadtbefestigung - Wehrgang

Nachdem im Jahre 1291 die Stadtrechte durch Rudolf von Habsburg verliehen wurden, errichtete man zunächst Palisaden und Torbauten.Danach begann man mit dem Bau der Stadtmauer, die mit 1.660 m Länge, 4 Toren und 16 Mauertürmen, beginnend und endend bei der Genovevaburg, die Stadt fast kreisförmig umschloß. Fertigstellung der Stadtmauer war um 1326, im 15.-16. Jh. wurde sie erhöht und weiter ausgebaut.Die Befestigungsmauer verlor im 17. Jh. durch Verbesserung der Kanonen und Geschütze ihre Schutzfunktion. Im 19. und 20. Jh. wurden große Teile dieser einmaligen Befestigung niedergerissen, um der notwendigen Stadterweiterung gerecht zu werden. Ein Teil der noch vorhandenen Mauer wurde im 2. Weltkrieg zerstört.Verbliebene Teile der Stadtbefestigung wurden wieder aufgebaut. So kommt man vom Burgfrieden aus über eine Wendeltreppe auf den Wehrgang und von dort zum Rosengarten und der Genovevaburg.Der Wehrgang kann nur bei Führungen begangen werden.