Theater K in der Bastei

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Das Theater K wurde 1986 gegründet. Vier junge Schauspieler fanden sich in der Absicht zusammen, ein von den Zwängen etablierter Arbeitsformen und Geschäftsprinzipien unabhängiges Theater zu gestalten.

Professionalität, von hierarchischen Arbeitsweisen weit entfernte Produktionsbedingungen, Umsetzung neuer theatraler Formen sowie hohes schauspielerisches Niveau sind die Ausgangspunkte der Arbeit des Theater K. Mit spannenden und unkonventionellen Inszenierungen, die das Publikum zur Auseinandersetzung anregen, stellt das Theater K eine etablierte Alternative in der Aachener Theaterlandschaft dar.

Künstlerischer Ansatz

Mit seiner künstlerischen Arbeit wendet sich das Theater K gegen traditionelle Darstellungsweisen. Theater als Spiegel und Kritik des Zeitgeistes erfordert neue Inhalte und neue Inhalte benötigen neue Formen. Der Versuch, dies auf der Bühne umzusetzen, bezieht sich auf alle Bereiche der Inszenierung: auf die schauspielerische Darstellung, die Dramaturgie, den Umgang mit Zeit und Raum, das Bühnenbild und auf die Beziehung zwischen den Schauspielern und den Zuschauern. Letzteres heißt, das Publikum auf ungewöhnliche Weise in das Geschehen mit einzubeziehen oder ihm neue, unverbrauchte Perspektiven auf bekannte Stücke anzubieten. Wichtiger Ausgangspunkt für eine Inszenierung ist neben der literarischen Vorlage auch der Theaterraum und seine spezifischen Gegebenheiten.

Inszenierungen

In den über zwanzig Jahren seines Bestehens hat das Theater K
an die hundert eigene Inszenierungen realisiert.
Das Repertoire umfasst Stücke aus allen Theaterepochen. Klassiker der Antike - wie z.B. Aischylos - sind genauso vertreten wie Shakespeare und Büchner oder moderne Autoren wie Schimmelpfennig und Harrower. Vielseitigkeit ist Programm. Derzeit stellt das Theater K pro Jahr drei bis fünf eigene Inszenierungen vor.

Resonanz

Das Theater K hat sich in der Aachener Theaterlandschaft ein unverwechselbares Profil erworben. Besucherzahlen, positive Fachpresse und ausverkaufte Vorstellungen sprechen für sich. 1990 erhielt das Theater K den Förderpreis der Stadt Aachen, 1992 den Förderpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW. Die Teilnahme und Prämierung (1992 "Lieblieb" von Ludwig Fels, 1998 "Elektra" von Sophokles) beim Dortmunder "Theaterzwang" Festival freier Theater, sowie die Teilnahme am 4. Festival "Politik im freien Theater" zeichnen das Theater K über Aachens Grenzen hinaus aus.

Organisation

Das Theater K ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Er finanziert sich mit den Einnahmen aus den Vorstellungen, Spenden und mit öffentlichen Zuschüssen der Stadt Aachen und des Landes NRW. Darüber hinaus unterstützt der Förderverein „Freunde des Theater K“ sowie einzelne Aachener Bürger durch engagiertes Mäzenatentum die Arbeit des Theaters.

Ort

Ludwigsallee 139
52062 Aachen


Kontakt

Theater K
Ludwigsallee 139
52062 Aachen
Telefon: (0049) 241 15 11 55
Fax: (0049) 241 15 95 71

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