Steinkiste

Manderscheid

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Seine private Sammlung von Gesteinen, Mineralien und Fossilien umfasst rund 1.500 Exponate. Stücke aus aller Welt, aus allen Erdzeitaltern, in allen Farben, Formen und Strukturen. Faszinierende Zeugnisse, die eindrucksvoll die Vielfalt der Natur in ihrer langen Geschichte abbilden.

In der „Kunstgalerie der Natur“ zeigt der Sammler faszinierende Plastiken und Bilder aus Stein. Durch die geschickte Präsentation einzelner Objekte erlebt man die Natur als einzigartige Künstlerin - aus dem Staunen kommt hier wohl so schnell niemand heraus.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Öffnungszeiten:
    Montag: 18.00 - 19.00 Uhr
    Donnerstag 11.00 - 12.30 Uhr
    Sonntag 11.30 - 12.30 Uhr

    Weitere Termine auf Anfrage möglich!

Ort

Manderscheid


Kontakt

Steinkiste am Markt
Markt 1
54531 Manderscheid
Telefon: (0049) 6572 1486
Fax: (0049)

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Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".