Römische Langmauer

Herforst

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Während der römischen Herrschaft bildete sich in der Zeit um 350 n.Chr. die sog. Latifundienwirtschaft, das bedeutet die Bewirtschaftung eines „ausgedehnten Grundstückes“. Damals wurden u.a. Teile der heutigen Gemarkungen von Orenhofen, Speicher, Herforst und Spangdahlem, also der westlichen Teil der Verbandsgemeinde Speicher, zu einer solchen Latifundie zusammengefasst. Eine Mauer, die sog. „Langmauer“ umfasste ein Gebiet von etwa 220 km2 Grundfläche. Sie erstreckte sich beiderseits der unteren Kyll von Trier bis in die Höhe von Kyllburgweiler. Im Gemeindewald Herforst, dem sog. „Arenbergischen Forst“ sind noch Reste dieser Mauer als Steinwall mit Fundamenten im Original bis zu einer Höhe von 1 m erhalten. Nach heutigem Wissensstand betrug die Gesamtlänge dieses spätantiken, römischen Baudenkmals ca. 72 km; sie war 2–3 m hoch, 70–80 cm breit und mit halbrunden Steinen, den Halbwalzen, abgedeckt. Als Baumaterial wurde seinerzeit der heimische Sandstein benutzt. Am Ortseingang von Herforst kann ein Stück dieser Mauer als Rekonstruktion besichtigt werden. Ausführung, Lage und Richtung entsprechen dem Original. Mit einbezogen in die Nachbildung sind auch Kopien der bei den Befundgrabungen entdeckten PEDATURA-Steinen, auf denen spätrömische Inschriften zu
lesen sind.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    ganzjährig geöffnet / frei zugänglich

Ort

Herforst


Kontakt

Tourist-Information Bitburger Land
Römermauer 6
54634 Bitburg
Telefon: (0049) 6561 94 34 0
Fax: (0049) 6561 94 34 20

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