Römerstraße bei Esch

Esch

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Die Römerstraße von Trier nach Köln im Bereich von Esch Römerstraßen im Rheinland
Die römische Provinz Niedergermanien, die Germania inferior, war durch ein Netz gut ausgebauter Fernstraßen, den viae publicae, mit Rom und den übrigen Teilen des Römischen Imperiums verbunden. Die „Agrippastraße“ verlief von Köln über Trier nach Lyon und weiter nach Marseille. Die „Via Belgica“ verband Köln mit Boulogne-sur-Mer an der Atlantikküste

Römerstraßen waren ein Novum ihrer Epoche. Sie waren im Gegensatz zu den Naturwegen germanischen und keltischen Ursprungs, nicht nur weitgehend unabhängig von der Feuchte des Bodens passierbar, sondern bahnten sich vor allem sehr geradlinig, bei nur mäßigen Steigungen, ihren Weg durch Wälder, Ebenen und sogar mittels Brücken durchs Gebirge. Ihr technisches Erfolgsgeheimnis war der Schichtaufbau der Straßen, welcher sich allenfalls durch die regionale Verfügbarkeit bestimmter Baumaterialien unterschied.
Die militärische Bedeutung der Römerstrassen ist nicht zu unterschätzen. Mit intakten Straßenverbindungen war es erstmals möglich, schnell und in großer Zahl Truppen von einem Ort zum anderen zu verschieben, um die Herrschaft zu behalten und neue Territorien zu erobern. Begleitend wurden von den Römern auch Kastelle errichtet. Die nächstgelegene römische Kastellsiedlung war das ca. 2 km entfernte Icorigium (Jünkerath) am Kyllübergang.

Der Verlauf der ehemaligen Römerstraße im Bereich des Waldgebietes zwischen Esch und Dahlem/Schmidtheim läßt sich nach sehr gut im Gelände verfolgen. Sie ist als ca. 1 - 1,5 m hoher Damm parallel zur heutigen Waldstrasse sichtbar.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    ganzjährig

Ort

Esch


Kontakt

Touristinformation Oberes Kylltal
Burgberg 22
54589 Stadtkyll
Telefon: (0049) 6597 2878
Fax: (0049) 6597 4871

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