Ortsgemeinde Hirten

Hirten

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Hirten ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel an, die ihren Verwaltungssitz in Mayen hat.

Der Ort liegt westlich von Mayen an der B 258 (Koblenz - Aachen) in der zentralen östlichen Hocheifel etwa 460 m über NN, der Ortsteil Kreuznick etwa 480 über NN.

Hirten wurde 936 als Herdiga erstmals urkundlich erwähnt.


Bevölkerungsentwicklung
Die Wappenbeschreibung lautet: „Unter blauem Schildhaupt mit silberner Zange, von Silber über Blau schräg links geteilt, oben ein rotes lateinisches Kreuz, unten eine goldene Hirtenschaufel mit Fanghaken“.

Dorfmittelpunkt von Hirten ist die Apollonia-Kapelle ein Saalbau von 1766.

(Wikipedia)

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    www.hirten-eifel.de

Ort

Hirten


Kontakt

Ortsgemeinde Hirten
Virneburger Weg 1
56729 Hirten
Telefon: 004926561545
Fax: (0049)

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Blick auf Nachtsheim

Ortsgemeinde Nachtsheim

Nachtsheim liegt in der Vulkaneifel.Die durchschnittliche Höhe liegt bei 490 m ü. NHN. Der höchste außerörtliche Punkt im Gemeindegebiet liegt auf etwa 506 m, der niedrigste auf etwa 390 m ü. NHN. Auf dem höchsten Punkt wird jedes Jahr das Martinsfeuer veranstaltet. Innerörtlich liegen der höchste bei 494 m und der niedrigste Punkt auf 469 m ü. NHN. Die Höhe fällt von Nordosten in Richtung Westen ab.Erste Belege bis 10. Jahrhundert Um Nachtsheim gibt es hauptsächlich Weiden und Wiesen, in Richtung Münk und Anschau große Wälder, durch die der Mimbach fließt, das einzige Fließgewässer im Gemeindegebiet. Der Ort breitet sich auf der Gesamtfläche der Gemeinde von 7,21 km² mit etwas weniger als 1 km² aus.Die Geschichte von Nachtsheim beginnt vor mehr als 1000 Jahren. Bereits zur Zeit des Trierer Erzbischofes Hetti (814–847) verfügte Nachtsheim über eine Pfarrkirche. Als Folge der hochmittelalterlichen Rodungsperiode der Waldgebiete westlich von Mayen entstanden im Rahmen der Besiedlung Dörfer, der neue Lebensraum füllte sich mit Menschen. In diesem Raum entstand zwischen Elz und der Hohen Acht als erste Pfarrei Nachtsheim. Die sogenannte Pfarrtermination des Trierer Erzbischofs Ruotbert (931–956) für die Kirche von Nachtsheim gilt als frühester schriftlicher Beleg für die Besiedlung dieses Raumes.11. bis 16. Jahrhundert Die Urkunde wurde zunächst fälschlicherweise auf die Zeit um das Jahr 950 datiert. Als Fälschung entlarvt, wird sie von der Forschung als Dokument des ausgehenden 11. Jahrhunderts anerkannt. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass die Kirche in Welcherath der Stephanskirche in Nachtsheim unterstellt wurde. Deren Pfarrsprengel sei bereits von Ruotberts Vorgänger, dem oben erwähnten Erzbischof Hetti, abgegrenzt worden. Die Nutzung des Nachtsheimer Pfarrsprengels wurde den Brüdern des Münstermaifelder Stiftes überlassen. Der Nachtsheimer Pfarrsprengel (das territorial begrenzte Gebiet einer Pfarrei oder Gemeinde in den christlichen Kirchen) umfasste folgenden, sich an natürlichen Grenzen wie Wasserläufe und Berge, sowie an vom Mensch geschaffenen Wegen und Straßen orientierenden Bereich: dem Karbach bis zur Mündung in die Elz, dem Elzbach aufwärts bis zum Hochkelberg, vom Hochkelberg zur Nürburg über die Hohe Acht entlang des Achterbachs bis zur Nitz durch die Wälder, von dort nach Hirten bis zur Quelle des Karbaches.17. bis 19. Jahrhundert Für diesen Bereich bleibt Nachtsheim die „Mutterkirche“, auch bei weiteren Kirchengründungen in diesem Bereich, erhalten die neuen Kirchen den Status einer Filialkirche. Im 12. Jahrhundert bildeten sich die Pfarrbezirke Weiler und Wanderath, zwar mit eigenen Geistlichen, aber noch abhängig von Nachtsheim. Die Ablösung von Nachtsheim erfolgte langsam und schrittweise. Die Erben der Grafschaft Virneburg, die evangelischen Grafen von Wertheim, wollten im 16. und 17. Jahrhundert in Weiler und Wanderath die Reformation einführen und betrachteten beide Pfarreien als selbstständig. Der Erzbischof von Trier wollte das verhindern und stärkte die Superiorität von Nachtsheim, das damals zum katholischen Kurtrierer Oberamt Mayen gehörte.Erst die Statuten des großen Landkapitels (Dekanat) Ochtendung im Jahre 1655 nannten Welcherath, Weiler und Wanderath selbstständige Pfarreien. In Welcherath behielt der Pastor von Nachtsheim bis 1800 das Recht der Präsentation, d. h., er bestimmte den Pastor, den der Bischof in Welcherath einsetzte. Um 1800 annektierte Frankreich das Linke Rheinufer und ordnete die Bistumsgrenzen neu. Nachtsheim kam zum neugeschaffenen Bistum Aachen, bei dieser Umorganisation wurde auch Boos selbständig.1824 kam Nachtsheim zum neuen Bistum Trier, es gehört seitdem zum Dekanat Mayen. Ein Hinweis auf die sehr frühe Besiedlung und Ortsgründung von Nachtsheim ist die Nachsilbe -heim im Ortsnamen. Auf eine sehr frühe Kirchengründung deutet das St.-Stephanus-Patronat der Pfarrei Nachtsheim hin.m Jahre 831 wurde eine erste St.-Stephanus-Kirche geweiht. Vier Glocken wurden 1266 auf die Namen der Evangelisten geweiht. 1471 wurde ein Altar zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit gestiftet. 1488 stifteten Graf Philipp und seine Frau Walpurgis von Solms einen neuen Altar. Einen Taufstein aus Tufflava mit dem Wappen der Virneburger Grafen erhielt Nachtsheim 1557. Der Sebastianusaltar wurde 1588 errichtet. 1680 wurde eine neue Glocke angeschafft. Die Kirche wurde 1721 renoviert. Am 9. Juli 1780 wurde die Glocke mit dem Namen Carolus geweiht. Baumeister Michael Alken aus Mayen war 1849 der Erbauer eines Pfarrhauses. 1858 wurden erste Pläne für einen Kirchenneubau erarbeitet. 1870 wurde die alte Kirche abgerissen und durch den 1875 von Weihbischof Johann Jakob Krafft geweihten Neubau ersetzt. Dazwischen wurde 1873 eine Glocke umgegossen, zu der Kaiser Wilhelm I. drei Zentner Geschützbronze bereitstellte. In diesem Jahre wurde die Orgel der St.-Clemens-Kirche in Mayen für 800 Taler erworben. St.-Stephanus-Kirche 1909 und 1910 wurde die Kirche renoviert. 1927 wurden drei neue Glocken hergestellt. Am 10. August 1942 musste Nachtsheim aus Kriegsgründen zwei Glocken abgeben. Auf dem Kirchenplatz wurde die Mariensäule im Jahre 1944 eingeweiht. 1949 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, 1960 kam eine weitere dazu. In Rom wurden Reliquien des Heiligen Stephanus erworben und am 11. August 1957 nach Nachtsheim überführt.Die heutige katholische Pfarrkirche St. Stephanus wurde am 13. Juni 1971 durch Carl Schmitt eingeweiht. In ihr befindet sich noch der Taufbrunnen aus dem Jahre 1557 mit dem Virneburger Wappen. Aus einem unbekannten Grund sind dort aber oben drei und unten vier Rauten abgebildet, also umgekehrt zum offiziellen Virneburger Wappen.Zu den Filialkirchen gehören in Anschau St. Ägidius, in Ditscheid St. Apollonia und in Münk St. Hubertus. Pfarrer ist seit dem Jahr 2011 Alois Dreser.Wappenbeschreibung:„Gespalten durch eine eingeschweifte gestürzte goldene Spitze, darin 7 rote Rauten (4:3), rechts in Rot ein goldener Palmzweig, links in Grün drei goldene Ähren.“Wappenbegründung: Die roten Rauten stammen aus dem Wappen der Grafen zu Virneburg. Diese stritten an der Seite von Kaiser Otto I. (936-973) gegen die Ungarn. Sie wählten die sieben Rauten, die aussahen wie die Schilder der besiegten Ungarn. Die schwarze Palme im roten Feld weist hin auf den hl. Stephanus, er ist seit Jahrhunderten der Schutzheilige und Kirchenpatron der Pfarrei. Die goldenen Ähren im grünen Feld stehen für die Landwirtschaft, die bis heute noch von Erwerbsbetrieben ausgeführt wird.(Wikipedia)

Wallfahrtskapelle St. Jost

Wallfahrtskapelle "St. Jost"

St. Jost ist ein Ortsteil von Langenfeld und liegt im romantischen Nitztal. Neben der alten ehemaligen Mühle (heute ein Wohnhaus im Privatbesitz) steht unmittelbar am Flüsschen Nitz die Wallfahrtskapelle St. Jost, die dem Heiligen Jodokus geweiht ist.Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle.Seit Jahrhunderten ist sie nun schon das Ziel vieler frommer Pilger, Gläubige bitten den hl. Jodokus hier um eine gute Ernte, für Schutz gegen Gewitter, Schadenfeuer, Getreidebrand, Fieber, Pest und andere Krankheiten, insbesondere gegen Halsleiden. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jh. in Deutschland weit verbreitet.Die Kapelle ist das Ziel vieler Wallfahrten aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie finden alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober statt. Jedermann kann sich daran beteiligen (Auskunft beim Pfarramt Langenfeld).Die Ausfahrt nach St. Jost befindet sich kurz hinter Langenfeld, Richtung Kirchwald/Mayen fahrend.

Bermel Ortsansicht

Ortsgemeinde Bermel

Die Gemeinde liegt in der Osteifel. Im Norden bildet der Elzbach die Gemeindegrenze. Außer dem namengebenden Ort gibt es den Ortsteil Fensterseifen sowie die Wohnplätze Bermelermühle, Buchenhöfe und Heunenhof.[2] Der Ortsteil Güttgeshof ist seit Jahrzehnten mit dem Dorf zusammengewachsen.Bermel gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Monreal und zum Hochgericht Masburg. Das Hochgericht Masburg war ein Lehen der Grafen von Virneburg. Im Trierer Feuerbuch aus dem Jahr 1563 sind 13 Feuerstellen (Haushalte) in Bermel verzeichnet.Die Wappenbeschreibung lautet: „Über rotem Schildfuß darin drei goldene Rauten, in Silber ein blauer, schräglinker Wellenbalken, oben ein grüner zweiblättriger Eichenzweig mit Eichel, unten ein blauer Schlägel mit Meißel gekreuzt“.In Bermel existiert ein Heimatmuseum.Im Elztal unterhalb von Bermel befand sich schon in der Römerzeit eine Ansiedlung, deren Grundmauern zurzeit ausgegraben werden. Eine hier gefundene Figur der Göttin Fortuna befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Weitere vorgefundene Raritäten sind im Bermeler Heimatmuseum zu besichtigen.Der frühere Basaltsteinbruch am Hochbermel (570 m) ist seit Ende der 1970er Jahre stillgelegt und steht inzwischen unter Naturschutz. In den letzten Jahren hat sich im Steinbruch und auf den Halden ein seltenes Biotop gebildet, viele verschiedene Amphibien haben hier und in dem angrenzenden Buchenhochwald ihre Heimat.Rund um den Hochbermel führt der ausgewiesene Wanderweg „Hochbermeler“.Die Wappenbeschreibung lautet: „Über rotem Schildfuß darin drei goldene Rauten, in Silber ein blauer, schräglinker Wellenbalken, oben ein grüner zweiblättriger Eichenzweig mit Eichel, unten ein blauer Schlägel mit Meißel gekreuzt“.(Wikipedia)