Monreal - die Fachwerkidylle im romantischen Elztal

Monreal

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Sieger der Goldmedaille im Bundeswettbewerb

"Unser Dorf soll schöner werden
- unser Dorf hat Zukunft"
im Jahr 2004

Monreal, im Mittelalter eine von Stadtmauer und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen verheert, schaffte wenig später den Wiederaufstieg als Tuchmacherstadt. Davon künden stattliche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert am Lauf des Flüsschens Elz.

Mit ihren romantischen Fachwerkbauten haben sich die Bürger von Monreal gut eingerichtet. Junge Leute sind eingezogen, leben und arbeiten im Fachwerk, richten Werkstätten für Kunsthandwerk und Antiquitäten ein. Monreal ist ein beliebter Treffpunkt für historisch interessierte Menschen, Künstler und Hobbymaler. Auch eine Ortsführung wird angeboten, mit interessanten Geschichten vom alten Grafengeschlecht, dem Zwist der Brüder und der Verbindung zum berühmten alten Virneburger Grafengeschlecht.

In Monreal zeigt man, wie mit der Rückbesinnung auf die schöne historische Bausubstanz Identität entsteht. Besucher können sich dem Reiz des mittelalterlichen Dörfchens mit seinen romantischen Winkeln und seiner malerischen Lage im engen Elztal, anmutig überragt von den Ruinen der Löwenburg und der Philippsburg, nur schwer entziehen. Eine Besonderheit ist das spätmittelalterliche Viergiebel-Haus im historischen Ortskern, datiert auf das Jahr 1452, kürzlich komplett renoviert und von grundauf saniert. Vor dessen Südwand steht ein Schandbaum aus dem Jahr 1642, bestimmt für "derer Strauch Feld und Gartendiebe".

Außergewöhnlich ist auch der urig-kleine Adventsmarkt auf dem historischen Marktplatz, i.d.R. an jedem 3. Adventswochenende im Dezember (mit vorweihnachtlichem Singen am Sonntag), und der spätabendliche Silvestertreff am 31.12., ebenfalls auf dem Marktplatz.

Ein weiterer Anziehungspunkt in Monreal ist der historische Handwerker- und Bauernmarkt, der alle zwei Jahre (Ende August o. Anfang September) stattfindet. Dann erwacht in Monreal das Mittelalter: Sänger, Gaukler und Marketender zeigen sich und ihre Kunst (Details dazu erhalten Sie beim Verkehrs- und Verschönerungsverein Monreal, Tel. 02651/3330).


Die Galerie Augstmühle bei Monreal

Wenn man am südlichen Ortsende des romantischen Eifelortes Monreal die Straße ins Elztal einschlägt, erreicht man nach wenigen hundert Metern rechterhand die Augstmühle. Dieses mehr als dreihundert Jahre alte Anwesen hat sich zu einem Mittelpunkt künstlerischer Aktivität im Kreis Mayen-Koblenz entwickelt.
In der alten Bruchsteinscheune der Augstmühle finden seit 1984 in den Sommermonaten verschiedene Kunstausstellungen namhafter Künstler statt. Aus dieser Gemeinschaft entstand der Verein "Künstlergemeinschaft Augstmühle e.V.". Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten sind die mehrmals im Jahr stattfindenden Kunstausstellungen sowie die Förderung künstlerischer Nachwuchstalente.
Die Künstlergemeinschaft Augstmühle hat seit 2006 ihren ständigen Sitz in Mayen im Alten Arresthaus, Stehbach 31. Hier wird ganzjährig Kunst ihrer Mitglieder bzw. nationaler und internationaler Gastkünstler und Künstlergruppen präsentiert.

Nähere Informationen zur Künstlergemeinschaft Augstmühle e.V. sowie zu aktuellen Ausstellungen, Öffnungszeiten, etc. erhalten Sie unter www.kunst-augstmühle.de.


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Trauungen im historischen Ambiente des Viergiebelhauses Monreal

Eines der ältesten Häuser von Monreal ist das Viergiebelhaus. Es wurde in den Jahren 1452/1453 errichtet.
Nach der Literatur handelt es sich ursprünglich "vielleicht um ein adeliges Hofhaus".
Nunmehr nach aufwendiger Sanierung und Renovierung der Ortsgemeinde Monreal bietet es Platz für Führungen in einem stilvollen Ambiente.
Wer künftig den Bund fürs Leben eingehen möchte, kann sich in diesem liebevoll hergerichteten Fachwerkhaus im Ortskern von Monreal trauen.

Die Hochzeit ist der Startschuß zu einem neuen Lebensabschnitt. Viele Brautpaare wünschen sich, diesen großen Schritt in einem besonderen Rahmen und gemeinsam mit vielen Verwandten und Freunden zu tun.

In diesem Zusammenhang hat die standesamtliche Trauung - früher oft nur bürokratisches Anhängsel der großen kirchlichen Feier - für viele Heiratende einen hohen Stellenwert bekommen.

Auch für die Eheschließung im Standesamt wird oft ein schönes Ambiente erwartet. Den geänderten Wünschen der Brautpaare kommt die Verbandsgemeinde Vordereifel gerne nach und bietet neben den Trauungen im Rathaus, weitere Trauzimmer im Viergiebelhaus in Monreal und in Schloss Bürresheim an.

Dies ermöglicht es den Brautleuten, den Rahmen ihrer Hochzeit individuell festzulegen.

Für weitere Fragen, Wünsche und Terminierung der Eheschließung steht Ihnen unsere Standesbeamtin Helga Schied gerne zur Verfügung.

Verbandsgemeinde Vordereifel
Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Telefon: 02651/8009-29
h.schied@vordereifel.de

Ort

Monreal


Kontakt

Ortsbürgermeister
Am Hochkreuz 47
56729 Monreal
Telefon: 0049 2651 72221

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Wallfahrtskapelle St. Jost

Wallfahrtskapelle "St. Jost"

St. Jost ist ein Ortsteil von Langenfeld und liegt im romantischen Nitztal. Neben der alten ehemaligen Mühle (heute ein Wohnhaus im Privatbesitz) steht unmittelbar am Flüsschen Nitz die Wallfahrtskapelle St. Jost, die dem Heiligen Jodokus geweiht ist.Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle.Seit Jahrhunderten ist sie nun schon das Ziel vieler frommer Pilger, Gläubige bitten den hl. Jodokus hier um eine gute Ernte, für Schutz gegen Gewitter, Schadenfeuer, Getreidebrand, Fieber, Pest und andere Krankheiten, insbesondere gegen Halsleiden. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jh. in Deutschland weit verbreitet.Die Kapelle ist das Ziel vieler Wallfahrten aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie finden alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober statt. Jedermann kann sich daran beteiligen (Auskunft beim Pfarramt Langenfeld).Die Ausfahrt nach St. Jost befindet sich kurz hinter Langenfeld, Richtung Kirchwald/Mayen fahrend.