Kleines Eisenbahnmuseum

Jünkerath

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Im Kellergeschoss des Eisenmuseums ist das kleine Jünkerather Eisenbahnmuseum untergebracht. Die örtlichen Eisenbahnfreunde betreiben das Museum.
Gezeigt werden Sammlungen von eisenbahngeschichtlichen Dokumenten wie Fahrpläne, Dienstanweisungen, Linienpäne und Baupläne. Es gibt einen komplett eingerichteten historischen Fahrkartenschalter und ein Stellwerk sowie zahlreuche Modelle und historische Funsstücke aus der Eisenbahngeschichte.

Die Mitglieder des Vereins führen gerne durch das Museum.

Ort

Jünkerath


Kontakt

Touristinformation Oberes Kylltal
Burgberg 22
54589 Stadtkyll
Telefon: (0049) 6597 2878
Fax: (0049) 6597 4871

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Römerstraße

Römerstraße Esch/Dahlem/Schmidtheim

Die Römerstraße von Trier nach Köln im Bereich von Esch Römerstraßen im Rheinland Die römische Provinz Niedergermanien, die Germania inferior, war durch ein Netz gut ausgebauter Fernstraßen, den viae publicae, mit Rom und den übrigen Teilen des Römischen Imperiums verbunden. Die „Agrippastraße“ verlief von Köln über Trier nach Lyon und weiter nach Marseille. Die „Via Belgica“ verband Köln mit Boulogne-sur-Mer an der AtlantikküsteRömerstraßen waren ein Novum ihrer Epoche. Sie waren im Gegensatz zu den Naturwegen germanischen und keltischen Ursprungs, nicht nur weitgehend unabhängig von der Feuchte des Bodens passierbar, sondern bahnten sich vor allem sehr geradlinig, bei nur mäßigen Steigungen, ihren Weg durch Wälder, Ebenen und sogar mittels Brücken durchs Gebirge. Ihr technisches Erfolgsgeheimnis war der Schichtaufbau der Straßen, welcher sich allenfalls durch die regionale Verfügbarkeit bestimmter Baumaterialien unterschied. Die militärische Bedeutung der Römerstrassen ist nicht zu unterschätzen. Mit intakten Straßenverbindungen war es erstmals möglich, schnell und in großer Zahl Truppen von einem Ort zum anderen zu verschieben, um die Herrschaft zu behalten und neue Territorien zu erobern. Begleitend wurden von den Römern auch Kastelle errichtet. Die nächstgelegene römische Kastellsiedlung war das ca. 2 km entfernte Icorigium (Jünkerath) am Kyllübergang.Der Verlauf der ehemaligen Römerstraße im Bereich des Waldgebietes zwischen Esch und Dahlem/Schmidtheim läßt sich nach sehr gut im Gelände verfolgen. Sie ist als ca. 1 - 1,5 m hoher Damm parallel zur heutigen Waldstrasse sichtbar.

Eisenmuseum, © www.juenkerath.de

Eisenmuseum

Das Eisenmuseum Jünkerath wurde im Jahre 1991 vom damaligen Kreis Daun im Gebäude der ehemaligen Berufsschule Jünkerath eingerichtet: Derzeit wird es privat betrieben. Im Eisenmuseum kann der Besucher eine Vielzahl von Exponaten begutachten, die sowohl kunsthistorisch als auch archäologisch von großer Bedeutung sind.Der ehemalige Eisenerzbergbau in Jünkerath und Umgebung war hauptsächlich an die eisenreichen Karbonatsgesteinschichten der Unter- und Mitteldevonzeit gebunden (vor 410-380 Mio. Jahren). Im Bereich der Eifel spielten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts viele meist kleinere Roteisen-, Brauneisen und zum Teil auch Spateisenvorkommen eine bedeutende Rolle. Die ersten Verhüttungsanlagen in der Eifel wurden um 55 v.Chr. von den Kelten angelegt. Die Römer haben im 2./2. Jahrhundert n.Chr. in Jünkerath schon Eisen verhüttet, wie Funde von Eisenschlacken deutlich machen.Im Jahre 1687 gründete Graf Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim die Gießerei Jünkerath. Hier wurde 1898 der letzte Holzkohlehochofen der Eifel stillgelegt, aber unter den 50 Eisenwerken in der Eifel war es nur dem Jünkerather Werk gelungen, den Sprung in die neue Zeit zu schaffen.An dieser bedeutungsreichen und geschichtsträchtigen Stelle der Eifeler Eisenindustrie soll das in Deutschland in seiner Art einmalige Eisenmuseum die Geschichte der Eifeler Eisenindustrie dokumentieren.

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Die Dr. Axe-Stiftung fördert Kunst und Kultur durch die Unterhaltung ihres Kunstkabinetts auf dem Hasenberghof in Kronenburg (Eifel). Das außergewöhnliche Domizil der Bilder wurde vom Stifter selbst ausgewählt.Die Stiftung kauft Gemälde von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und publiziert diese in wissenschaftlich erarbeiteten Ausstellungskatalogen.Die Ausstellungen werden im Kunstkabinett gezeigt und auf Zeit an ausgewählte Kultureinrichtungen und Museen ausgeliehen. Denn die Sammlung soll nicht nur wissenschaftlich arbeiten, sondern auch einem breit aufgestellten Publikum Kunstgenuss auf hohem Niveau vermitteln.