Kerzenmanufaktur Moll

Manderscheid

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Natürlich ist auch die Herstellung zu beobachten. Der Inhaber und einzige Wachsziehermeister der Eifel, Michael Moll, freut sich stets, Ihnen Einblick in seine Arbeit zu gewähren und diese mit interessanten Erläuterungen zu ergänzen.

In dem Traditionsbetrieb werden insbesondere kreativ gestaltete Wachswaren als individuelle Einzelstücke gefertigt. Eine Spezialität ist die aus Original Eifeler Vulkanasche gefertigte Lavakerze. In der angegliederten Geschenkboutique finden Sie neben Schmuck- und Designerkerzen auch eine reiche Auswahl an heimischem Kunsthandwerk.

Werkstattbesichtigungen sind ständig möglich. Führungen für Einzelpersonen finden jeden Dienstag um 11 Uhr statt, Führungen für Reisegruppen nur nach Anmeldung. Für Jugendgruppen besteht die Möglichkeit, selber Kerzen anzufertigen.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Öffnungszeiten:

    Montag-Freitag
    09.30-13.00 Uhr
    14.00-18.00 Uhr

    Samstag
    09.30-13.00 Uhr

Ort

Manderscheid


Kontakt

Kerzen- und Wachsmanufaktur
Kurfürstenstr. 39
54531 Manderscheid
Telefon: (0049) 6572 2180
Fax: (0049) 6572 561

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Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".