Kaulenbachtal

Leienkaul

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Zwischen den drei Eifelorten Müllenbach, Laubach und Leienkaul liegt das beeindruckende Kaulenbachtal, in dem einst hochwertiger Dachschiefer gefördert wurde.

Das Kaulenbachtal gehörte einst zu den bekanntesten Schiefer-Abbaugebieten im linksrheinischen Schiefergebirge. Bis 1959 wurde im Kaulenbachtal Dachschiefer bester Qualität gefördert. Wegen eines Wassereinbruchs auf der Grube Maria-Schacht wurde der Abbau jedoch eingestellt. Danach entwickelte sich das Kaulenbachtal zum Rückzugsgebiet für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. So leben nun zum Beispiel die wärmeliebenden Mauereidechsen in den mächtigen Abraumhalden unter idealen Lebensbedingungen und Fledermäuse finden in den zahlreichen Stollen einen geschützten Platz während der Wintermonate.
Weiterhin interessant sind auch die Reste der alten Bergwerksanlagen, sie sind Zeugnisse für die Geschichte des Schieferbergbaus in der Region. Deshalb wurde das Kaulenbachtal 1988 zum Naturschutzgebiet und 1993 zur denkmalgeschützten Zone erklärt.

Seitdem wurden viele Gebäudereste und Trockenmauern vor dem Verfall gesichert. Stolleneingänge wurden eröffnet und Schieferhalden frei geschnitten, und ein Rundwanderweg angelegt. Info-Tafeln mit Einzelheiten zum Schieferbergbau, alten Fotos und Grundrisse von Gruben, sowie alte Förderwagen (in der Bergmannssprache Hunte), mit denen der Moselschiefer transportiert wurde, geben kleine Einblicke. Ein besonderes Highlight ist das in 2016 eingeweihte nachgbeaute Spalthaus!

Nutzen Sie das Angebot einer geführten Wanderung durch sachkundige Wanderführer des "Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte" - Anmeldung bei Alexander Tholl 0160-974 552 38.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Das Kaulenbachtal ist frei zugänglich und jederzeit gür Besucher geöffnet.

Ort

Leienkaul


Kontakt

Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V.
56761 Müllenbach
Telefon: (0049) 2653 6099

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