Horperath

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Horperath hat eine Einwohnerzahl von 135 Bürgern.

Horperath liegt an der Eifel und gehört zur Verbandsgemeinde Kelberg im Landkreis Vulkaneifel. Es ist umgeben von Ackerflächen, Wald und Streuobstwiesen.
Hier gedeihen Äpfel, Birnen, Mirabellen, Zwetschgen, Mispeln und Quitten. Ein Paradies für Obst- aber auch für Schnapsfreunde. Denn ein Schnapsbrenner legt viel Herz und Können in den Brand edler Wasser und Geister
Obwohl es nur noch einen Haupterwerbslandwirt gibt, ist Horperath ländlich geprägt: die Dorfbewohner pflegen ihre Bauerngärten. Schafe, aber auch schottische Rinder und andere seltene Nutztierrassen, sieht man in der Landschaft stehen. Wahrzeichen des Dorfes ist die kleine Kapelle. Sie steht unter Denkmalschutz.
Für Wanderer, Rad- oder Mountainbikefahrer gibt es hier in der Ferienregion Vulkaneifel Wander- und speziell angelegte Radwege. Wer durch Horperath fährt, sollte auf die Nistkästen achten: Jeder Kasten hat einen Namen, der zu einem Kind im Dorf gehört. Mehr als 46 Kinder gibt es, eine beachtliche Zahl für ein kleines Dorf mit knapp 130 Einwohnern. Eines jedenfalls ist sicher: das Dorf hat Zukunft.

Ort

Horperath


Kontakt

Tourist-Information Kelberg
Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Telefon: (0049)2692 87218
Fax: (0049)

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Borler

Borler Einwohnerzahl: 98 EinwohnerBorler liegt an einem Kreuzungspunkt zweier Wege, an denen sich zurück bis in die Römerzeit Siedlungsspuren nachweisen lassen: von der Nürburg bis Kerpen bzw. vom Barsberg weiter über den Senscheider Rücken (Standort einer Burg). Beide Wege nutzen den Übergang über den Bach, der in dem Tal zwischen Bodenbach und Nohn verläuft. Eine erste urkundliche Erwähnung aus einem undatierten Schriftstück wird auf 1510-1520 geschätzt, in dem Trierer Feuerbuch von 1563 werden neun Häuser mit eigener Feuerstelle erwähnt. Geprägt wurde der Ort sicherlich durch das kurkölnische Haus und den kurtrierischen Heyer der Herren zu Heyer, südöstlich des Dorfkernes gelegen. Beide Gebäudegruppen sind nicht mehr existent. Bis zur französischen Besetzung unter Napoleon gehörte Borler zum Kurfürstentum Trier, Amt Daun, Gericht Kelberg, Zenterei Bongard. Anschließend war es dem Rhein-Mosel-Département, Kanton Adenau, Mairie Barweiler zugeordnet. Zu preußischer Zeit gelangte Borler zunächst zum Kreis Adenau, später zum Kreis Mayen und gehört seit der letzten Kreisreform zum Kreis Daun. Die ältesten Häuser des Ortes gruppieren sich um die Bachgasse, die zur Brücke über den Bach führt und um die oberhalb der Bachgasse gelegene Filialkirche St. Leonard. Das Haus "Antünnesse" (Bachgasse 3, 2006 abgebrochen) ist 1650 erbaut gewesen, das Haus "Mone" (Hauptstr. 10) 1766.Das Straßenbild des Dorfes wurde im Jahr 2006 umfangreich saniert. Die Kosten wurden zum größten Teil von den Bürgern aufgebracht. Alle Straßen und Wege sind neu ausgebaut worden. Doppelseitige Gehweganlagen sind durch einseitige ersetzt worden. Restflächen sind mit so genanntem Magerrasen ausgebaut worden. Der große Spielplatz in der Dorfmitte wurde zu Bauland umfunktioniert und durch einen kleineren Spielplatz hinter dem Feuerwehrhaus ersetzt. Heute besiedeln viele Wochenendpendler das Dorf, darunter Menschen aus Belgien oder aus deutschen Ballungsgebieten wie dem Rheinland und Ruhrgebiet. Einst prägte die Landwirtschaft das Dorfgeschehen. Aus Mitteln des Marshallplans wurden seiner Zeit ein Grünland- und Forschungsinstitut eingerichtet. Im Laufe der Zeit wurde das Institut, welches von der Landwirtschaftskammer Rheinland betrieben wurde, aufgegeben. Bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein war Milchvieh prägend in der Landwirtschaft. Das Futter wurde auf den angrenzenden Wiesen und Ackerflächen rund um das Dorf gewonnen. Heute besteht die Landwirtschaft nur noch im Nebenerwerb auf einigen Höfen, überwiegend Pferdezucht und -haltung, das Weideland ist an Landwirte aus Nachbarorten verpachtet.