Hohe Acht mit Kaiser Wilhelm-Turm

Herresbach

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Die Hohe Acht ist mit 747 m ü. NN der höchste Berg der Eifel auf der Nahtstelle der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Die Hohe Acht - Geografie und Geologie

Die Hohe Acht befindet sich in der Hocheifel östlich von Adenau. Der Berg ist ein tertiärer Vulkan, dessen Kegel aus Gesteinen des Unterdevons und dessen Kuppe aus Basalt besteht.

Das Tertiär begann vor 65 Millionen Jahren (Ende der Kreidezeit) und dauerte bis zum Beginn der Klimaveränderung vor rund 2,6 Millionen Jahren.
Das Klima auf der Erde war im Tertiär wesentlich wärmer als heute. Nach dem Massenaussterben der großen Saurier und vieler anderer Tierarten am Ende der Kreidezeit entwickelte sich hauptsächlich im Tertiär die Tier- und Pflanzenwelt, wie wir sie heute kennen.

Das Devon begann vor etwa 416 (+/- 2,8) Millionen Jahren und endete vor etwa 359,2 (+/- 2,5) Millionen Jahren. Das rund 57 Millionen Jahre umfassende System des Devons wird in drei Serien unterteilt:

- Oberdevon, begann vor etwa 385,3 (± 2,6) Millionen Jahren und endete vor etwa 359,2 (± 2,5) Millionen Jahren,
- Mitteldevon, begann vor etwa 397,5 (± 2,7) Millionen Jahren und endete vor 385,3 (± 2,6) Millionen Jahren,
- Unterdevon, begann vor etwa 416,0 (± 2,8) Millionen Jahren und endete vor 397,5 (± 2,7) Millionen Jahren.
Das Klima während des Devons war weltweit eher warm. Der Meeresspiegel lag aufgrund der geringen Menge an Inlandeis recht hoch. Der Südpol lag in Südamerika und hier war es auch eher kalt.

Basalt ist ein basisches (kieselsäurearmes) Ergussgestein. Es besteht vor allem aus einer Mischung von Eisen- und Magnesium-Silikaten mit Olivin und Pyroxen sowie calciumreichem Feldspat (Plagioklas).


Der Kaiser-Wilhelm-Turm

Auf der Hohen Acht wurde 1908/09 der Kaiser-Wilhelm-Turm errichtet, der einen weiten Blick über die Eifel bis zu Westerwald, Hunsrück und Niederrhein ermöglicht.

Anlass zur Errichtung dieses steinernen Aussichtsturms nach Plänen des Architekten Freiherr von Tettau, Berlin, war die Silberne Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria sowie das Gedenken an Kaiser Wilhelm I.

Der Turm ist 16,30 m hoch, die Wandstärke beträgt im Erdgeschoss 1 m. Ausgeführt wurde der Bau von den Maurermeistern Karl und Johannes Leidinger aus Adenau unter Verwendung einheimischen Bruchsteins. Die Baukosten betrugen 18.000 Mark. Seit 1987 steht der Turm unter Denkmalschutz.

Der Kaiser-Wilhelm-Turm bietet einen hervorragenden Blick in die gesamte Eifel (unter anderen mit Scharteberg, Döhmberg, Michelsberg, Hochthürmerberg, Schöneberg, Nürburg und Hochkelberg), in das Siebengebirge mit dem Großen Ölberg und bei guter Witterung bis in den Taunus und den Hunsrück.

(Quelle: wikipedia)

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