Heimweberei-Museum Schalkenmehren

Schalkenmehren

Inhalte teilen:

Anfang des 20. Jhd. war Schalkenmehren wie viele Eifeldörfer arm und vom Kleinstbauerntum geprägt. Die junge Volksschullehrerin Anna Lehnert stieß an, die einst vorhandene bäuerliche Webtradition wieder zu beleben und so einen Weg aus der Armut zu finden.
Heimwebereimuseum in der alten Dorfschule

Die Idee trug mehr und mehr Früchte, so dass 1926 die Heimweberei-Genossenschaft Schalkenmehren eG gegründet wurde. Sie stellte bis in die 1980er Jahre hochwertige und in ganz Deutschland geschätzte Webstücke unter dem Markenzeichen „Maartuch“ her.

In der ehemaligen Dorfschule in Schalkenmehren ist in Erinnerung an die Webtradition 1993 ein Museum eingerichtet worden, in dem die Geschichte der Genossenschaft sowie deren soziale und wirtschaftliche Bedeutung eindrücklich dargestellt werden. Im Erdgeschoss können Webstühle, Spinnräder und Haspeln bestaunt werden, Vitrinen zeigen kleine Kunstwerke aus sechs Jahrzehnten. Das Obergeschoss ist den Themenbereichen "Wolle und Wollverarbeitung", "Kleidung und alte Handarbeit" und dem Weg "vom Flachs zum Leinen" gewidmet. Außerdem ist eine Eifeler Wohnküche nachgestellt.

Gewinnen Sie faszinierende Einblicke in eine andere Welt und eine fast verloren gegangene Handwerkstradition!

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    Öffnungszeiten April bis Oktober
    Sa und So 15-17 Uhr
    Eintrittspreise: Erwachsene 2,00 EUR und Kinder bis 16 Jahre1,00 EUR (Kinder bis 6 Jahre frei)
    Führungen zusätzlich 1,00 EUR/Person
    Gruppenführungen ganzjährig nach Vereinbarung

Ort

Schalkenmehren


Kontakt

Heimweberei Museum
Mehrener Straße 5
54552 Schalkenmehren
Telefon: (0049) 6592 980597

zur WebsiteE-Mail verfassen

Planen Sie Ihre Anreise

Route anzeigen per Google Maps

Reisen mit der Deutschen Bahn

Das könnte Sie auch interessieren

Strotzbüscher Tumm, © www.strotzbuesch-vulkaneifel.de

Römergrab "Strotzbüscher Tumm"

Römischer Tumulus (Grabhügel) mit tonnengewölbter Grabkammer aus mächtigen Rotsandsteinquadern. Familiengrabstätte eines gallorömischen Großgrundbesitzers aus dem 3. Jahrhundert n.Chr., erstmals 1821 auf Initiative des damaligen Dauner Landrates Avenarius untersucht. 1975 bei einem Arrondierungsversuch beschädigt und 1976 erneut freigelegt. Schutzbau und jetzige Präsentation seit 2003 mit Fördermitteln der Dorferneuerung, der Europäischen Union und des Landesamtes für Denkmalpflege.