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Bad Bertrich

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  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

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Bad Bertrich


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GesundLand Tourist Information Bad Bertrich
Kurfürstenstraße 32
56864 Bad Bertrich
Telefon: (0049) 2674 932222
Fax: (0049) 2674 932225

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Lavabombe

Lavabombe

Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".

Strotzbüscher Tumm, © www.strotzbuesch-vulkaneifel.de

Römergrab "Strotzbüscher Tumm"

Römischer Tumulus (Grabhügel) mit tonnengewölbter Grabkammer aus mächtigen Rotsandsteinquadern. Familiengrabstätte eines gallorömischen Großgrundbesitzers aus dem 3. Jahrhundert n.Chr., erstmals 1821 auf Initiative des damaligen Dauner Landrates Avenarius untersucht. 1975 bei einem Arrondierungsversuch beschädigt und 1976 erneut freigelegt. Schutzbau und jetzige Präsentation seit 2003 mit Fördermitteln der Dorferneuerung, der Europäischen Union und des Landesamtes für Denkmalpflege.