Eifel-Vulkanmuseum

Daun

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So real können kleine und große Vulkanologen die Geschehnisse nachvollziehen, die das GesundLand Vulkaneifel vor Jahrtausenden erschüttert haben.

Nicht nur technisch raffinierte interaktive Modelle entlocken den Besuchern des Eifel-Vulkanmuseums in Daun das ein oder andere „Oh!“. Diverse Exponate aus teils noch aktiven Vulkanen lassen die Erdgeschichte wieder aufleben. Auf Infotafeln sind Zusammenhänge zwischen Kontinentaldrift und der Entstehung der Hocheifel-Landschaft anschaulich erläutert. Dreidimensionale Modelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen geben tiefe Einblicke in das uns sonst verborgene Erdinnere.

Ganz klar, für geologisch Interessierte ist das Eifel-Vulkanmuseum ein Muss. Doch auch für alle, die nicht nur in Maaren baden und über Schlackenkegel wandern wollen, lohnt sich ein Besuch. Denn eine informativere und gleichzeitig spannende Einstimmung in Ihren Urlaub im GesundLand Vulkaneifel gibt es wohl kaum.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    ab Ostersonntag - 31.10.
    Di-Fr von 11.00-16.30 Uhr
    Mo geschlossen
    Samstag, Sonntag und Feiertage 11.00-16.30 Uhr

Ort

Daun


Kontakt

Eifel-Vulkanmuseum
Leopoldstraße 9
54550 Daun
Telefon: (0049) 6592 985353

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Eine geologische Besonderheit stellt die 120 t schwere, 5-6 Meter hohe, 4 Meter breite und 3-4 Meter tiefe Lavabombe bei Strohn dar, die in ihrer Größe ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit dokumentiert. Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz. Mit diesem ungewöhnlichen Fund hat sich auch das geologische Landesamt Rheinland-Pfalz befasst und in einem Gutachten zur Entstehung dieser Vulkanbombe unter anderem festgestellt: "auch bei den ungeheuren Kräften, die beim Vulkanismus frei werden, ist es schwer vorstellbar, dass eine Kugel dieses Gewichts als vulkanische Bombe sehr weit geflogen ist. Wir glauben eher an folgende Art ihrer Entstehung: Die Tätigkeit des Vulkans war keine gleichmäßige. Zeiten eines relativ ruhigen Ausfließens von Basaltmagma, die ja das Alftal zum Teil ausgefüllt haben, wechselten ab mit Zeiten heftiger Eruptionen, wobei ein sehr gasreiches Magma gefördert wurde. Bei dieser heftigen Eruptionstätigkeit ist es nicht unvorstellbar, dass sich der Schlot, wie man das auch an den heute tätigen Vulkanen beobachten kann, immer wieder neue Wege gesucht hat. Dabei können geringe Teile des Kraters weggerissen werden und es können schon erkaltete Basaltdecken wieder in den Schlot, das heißt in die glühende Magma zurückfallen. Wir glauben, dass ein Stück der Basaltdecke erneut angeschmolzen wurde und nach längerem Aufenthalt im Magma ihre runde Gestalt durch Anschmelzen erhalten hat".