Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel

Simmerath

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Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel - das ganze Jahr buchbar unter Tel. Nr. 02473-937711

Rauschende Bäche, duftende Blumenwiesen, tiefe Wälder, weite Panoramablicke, naturnahe Wege und eine durchgehende Ausschilderung sind die besonderen Merkmale des Wildnis-Trails.

Der Wildnis-Trail ist ein ca. 85 km langer Fernwanderweg der 2007 eröffnet wurde. Er führt einmal quer durch den einzigen Nationalpark in Nordrhein-Westfalen (NRW).

Der Startpunkt ist Monschau-Höfen im Süden des Nationalparks Eifel. Es folgen die Etappenziele Simmerath-Einuhr (24,7 km), Schleiden-Gemünd (20,5 km) und Heimbach (22,4 km). Die nördlichste Spitze und somit das Ende des Wildnis-Trails liegt bei Hürtgenwald Zerkall (17,7 km). Für den Wildnis-Trail wurde ein spezielles Piktogramm entwickelt, dass ein Wildkatzengesicht darstellt.

Verlauf des Wildnis-Trails

Wanderstrecken zwischen 18 und 25 Kilometern Länge zeigen die Vielfalt und Schönheit der Natur. Sämtliche Landschaften und Lebensräume des Nationalparks werden dabei durchwandert: Die Narzissen-Wiesen und Nadelwälder im südlichen Nationalpark, die Talsperren- und Flusslandschaften im Herzen des Gebietes, das weite Grasland des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang und die naturnahen Laubwälder im Norden des Nationalparks.

Die erste Etappe von Monschau-Höfen nach Simmerath-Einruhr:

Der Startpunkt der 24,7 Kilometer langen Strecke ist das Nationalpark-Tor Monschau-Höfen. Zu Beginn der Wanderung werden die romantischen Wiesentäler, die im Frühjahr mit einem gelben Meer aus Wildnarzissen und im Sommer durch duftende Wildkräuter bezaubern. Danach folgt das idyllische Erkensruher Tal, das im Volksmund auch Kleinwalsertal der Eifel genannt wird. Es folgen die Naturwaldzelle „Im Brand“, die Weite der Dreiborner Hochfläche und der abenteuerliche Höhenpfad bei Hirschrott.
Die Etappe von Höfen nach Einruhr ist die anspruchsvollste der vier Etappen des Wildnis-Trails. Neben den vergleichsweise vielen Kilometern, die zurück gelegt werden, müssen auch einige Höhenmeter überwältigt werden.

Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke:

Die Altstadt der früheren Tuchmacherstadt Monschau mit historischen Fachwerkhäusern lädt zu einem Stadtbummel ein. Natürlich darf eine Kostprobe des bekannten Senf der Senfmühle nicht fehlen. Außerdem lädt das Nationalpark-Tor Monschau-Höfen zu einem interessanten und kostenfreien Besuch ein. Die Ausstellung „Narzissenrausch und Waldwandel“ ist barrierefrei, das heißt für Menschen mit und ohne Behinderungen geeignet und viersprachig. Zusätzlich oder alternativ bietet sich eine Schifffahrt mit dem Elektroboot der Rurseeschifffahrt auf dem Obersee oder Rursee an.

Die zweite Etappe von Simmerath-Einruhr nach Schleiden-Gemünd:

Auf der zweiten Etappe geht es 20,5 Kilometer von Einruhr nach Gemünd. Die Urftseestaumauer ist eine imposante, 58 Meter hohe und mit über 100 Jahren die älteste Staumauer der Eifeler Seenplatte. Das Ausflugsrestaurant auf der Urftseestaumauer lädt zu einer Stärkung ein. Es folgen die Wüstung Wollseifen und die ehemalige „NS-Ordensburg“ Vogelsang. Hier sind Führungen mit zertifizierten Referenten möglich, die Einblicke in die militärische Vergangenheit Vogelsangs geben. Der Aussichtspunkt Kickley ermöglicht die Aussicht auf die Urft und Gemünd. Der Eifelblick Station „Modenhübel“ bietet einen Panoramablick über den gesamten Kermeter.

Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke:

Das Naturfreibad Einruhr oder das Naturfreibad Rurberg lädt zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Die Ausstellung „Lebensadern der Natur“ im Nationalpark-Tor Rurberg zum Thema Wasser im Nationalpark ist täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Von April bis Oktober besteht die Möglichkeit eine Schifffahrt auf dem Obersee oder Rursee zu unternehmen.

Die dritte Etappe:

Die dritte Etappe führt über 22,4 Kilometer von Gemünd nach Heimbach. Der Kermeter präsentiert sich mit seiner Pracht an Buchen- und Eichenwälder. Das Kloster Mariawald ist der ideale Platz für eine Stärkung. Es folgt die Naturwaldzelle „Wiegelskammer“.

Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke:

Die kostenfreie Ausstellung „Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichten“ im Nationalpark-Tor Gemünd ist täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Ein erfrischender Sprung in das kühle Nass ist während den Sommermonaten im Rosenfreibad in Gemünd möglich. In Heimbach lädt die Burg Hengebach zu einem Besuch ein.

Die vierte Etappe:

Die Strecke von Heimbach nach Zerkall ist 17,7 Kilometer lang. Der Hetzinger Wald präsentiert sich mit einer Vielzahl an knorrigen Eichen. Im Anschluss folgt das Schliebachtal.

Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke:

Die Ausstellung „Waldgeheimnisse“ im Nationalpark-Tor Heimbach lädt täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einem kostenfreien Besuch ein. Eine abenteuerliche Kajakfahrt auf der Rur von Heimbach nach Zerkall ist in der Zeit vom 15. Juli bis 28. Februar möglich. Lohnenswert ist ein Besuch der Burg Nideggen mit dem Burgmuseum sowie die Altstadt von Nideggen.

Ort

Simmerath


Kontakt

Monschauer Land Touristik e.V.
Seeufer 3
52152 Simmerath-Rurberg
Telefon: (0049) 2473 937711
Fax: (0049) 2473 937720

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