Rotes Haus

Monschau

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Das Rote Haus wurde 1752 von dem Tuchmacher und Kaufmann Johann Heinrich Scheibler als Wohn- und Geschäftshaus erbaut. Mit seiner kompletten Einrichtung in den Stilen Rokoko, Louis-Seize und Empire spiegelt es noch heute den Glanz großbürgerlicher Wohnkultur in einer seltenen Geschlossenheit wider.
Das Herrenzimmer mit einer kostbaren Leinwandtapete, der mit einem herrlichen Wappenservice gedeckte Tisch im Esszimmer, eine Küche mit glänzenden Messing- und Kupferkesseln, Salons mit Aachen-Lütticher Schreibschränken, Vitrinen und gemütlichen Sitzgarnituren, ein Festsaal mit wertvollem Gobelin und Schlafräume mit Kinderwiegen und Waschschüsseln laden zu einer Reise ins 18. Jahrhundert ein.
Weltberühmt ist die über 3 Etagen freitragend gebaute Wendeltreppe aus Eichenholz, in der 21 kleine Puttenszenen an die verschiedenen Stationen der Tuchherstellung erinnern. In den alten Kontorräumen zeugen zwei original erhaltene Stoffmusterbücher mit insgesamt 6000 Entwürfen in den verschiedensten Dekors von der Vielfalt und der hochwertigen Qualität der damals europaweit gehandelten Tuche seiner Firma.
Eintrittspreise
Erwachsene 3 Euro
Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte: 2 Euro
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei
Führungsentgelt für Schülerinnen und Schüler im Klassenverband: 2 Euro p.P.
Gruppen: keine Ermäßigung

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    1. April bis 30. November
    Dienstag bis Sonntag
    Montag Ruhetag
    Einlass zur vollen Stunde:
    Vormittags: 10:00 Uhr; 11:00 Uhr und 12:00 Uhr
    Nachmittags: 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr
    Gruppenanmeldung erforderlich

Ort

Monschau


Kontakt

Rotes Haus
Laufenstr. 10
52156 Monschau
Telefon: (0049) 2472 5071
Fax: (0049) 2472 9877604

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Beschreibung: Seinen Namen erhielt der Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV, der bei einem Besuch sehr beeindruckt vom Ausblick war. Der damalige Landrat Bernhard Freiherr von Scheibler, der den König auf diesem Ausflug begleitete, ließ daraufhin zur Erinnerung ein Steinkreuz aufstellen. Im Krieg wurde das Kreuz zerstört, jedoch danach wieder aufgebaut. Der Sockel stammt vom Original aus dem Jahr 1887.Von hier aus hat man auf einer Höhe von 440 Metern über dem Meeresspiegel einen herrlichen Blick in das Tal der Rur, kurz bevor sie in den Obersee mündet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals sieht man die Wald- und Offenlandflächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang. Er ist seit Anfang 2006 Teil des Nationalparks Eifel. Unter dem Motto "Natur Natur sein lassen" entwickeln sich im Nationalpark Eifel weitgehend ohne Eingreifen des Menschen landschaftstypische Naturwälder.Anfahrt: Parkplatz an der B266 zwischen Einruhr und Kesternich. Folgen Sie der Beschilderung zum Aussichtspunkt.GPS-Koordinaten (WGS 84): N 50° 35.165' E 006° 22.275'