Burgruine Wernerseck

Plaidt

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Burg Wernerseck
Die Burganlage wurde um 1402 von Werner von Falkenstein, dem Kurfürst und Erzbischof von Trier (1388 - 1418) auf dem Berggrat erbaut. Errichtet wurde die Anlage auf dem Fundament einer viel älteren Burg, die allerdings nie urkundlich erwähnt wurde. An verschiedenen Stellen sind die Reste dieser älteren römischen Höhenbefestigung aber noch sichtbar.
Der Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein begann mit dem Bau der Burg Ende des Jahres 1401 im Zuge seiner Expansionspolitik im Gebiet der Pellenz. Sie sollte als Grenzfestung gegen den Erzbischof von Köln dienen. Diesem Zwecke wurde die Burg Wernerseck allerdings nie gerecht, da sich die Grenzen zwischen den Erzbistümern ständig, bisweilen sogar während der Bauarbeiten, verschoben. Später wurde die Burg zur Verwaltung genutzt. Vermutlich wurde Konrad Kolbe von Boppard 1412 zum ersten Amtmann eingesetzt. Seit dem 16. Jahrhundert war die Burg an die Herren von Eltz verpfändet, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen.

Die fünfeckige Burg war an drei Ecken mit Rundtürmen versehen, eine weitere Ecke bildete die Toranlage. Gewohnt wurde im 25 Meter hohen, vierstöckigen Donjon (Wohnturm), der die Aufgabe eines Bergfrieds hatte und in dem sich auch die Kapelle befand. Der Zugang zum Wohnturm erfolgte über einen Hocheingang. Er besitzt ein ungewöhnlich starkes Mauerwerk von bis zu drei Metern dicke.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) wurde die Burg mehrfach verwüstet. 1955 wurde die Burg von der Ortsgemeinde Ochtendung erworben, die zwischen 2004 und 2007 den einsturzbedrohten Wohnturm sanierten.
Die Burg Wernerseck ist jederzeit frei zugänglich, wobei der Wohnturm nicht zu besichtigen ist, da der hoch gelegene Eingang nicht erreichbar ist.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    keine Öffnungszeiten

Ort

Plaidt


Kontakt

Burgruine Wernerseck
Wankelburgweg
56637 Plaidt

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