Besucherbergwerk "Grube Wohlfahrt"

Stadtkyll

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Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

    Täglich Führungen: 11:00, 14:00 und 15:30 Uhr (außer Heiligabend und 1. Weihnachtstag)

Ort

Stadtkyll


Kontakt

Besucherbergwerk "Grube Wohlfahrt"
Aufbereitung II 1
53940 Hellenthal-Rescheid
Telefon: (0049)2448 911140
Fax: (0049)2448 637

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Stkyll

Stadtkyll

Stadtkyll, staatlich anerkannter Luftkurort1.538 Einwohner, 450m über N.NIn der Nähe des Ortes und insbesondere im Ortsteil Niederkyll wurden bei Bodenbewegungen zahlreiche Funde aus der Römerzeit zu Tage gefördert. Erstmals urkundlich wurde der Ort um 1100 als Kölner Kirchenbesitz genannt. Der Ort gewann im 13. Jahrhundert schnell an Bedeutung. 1292 war Stadtkyll schon eine Stadt mit Mauerbering und Burg. In der Folgezeit wurde Stadtkyll von mehreren Katastrophen heimgesucht. 1632, im 30-jährigen Krieg, steckte ein durchziehendes Söldnerheer den Großteil des Ortes in Brand. 1687 wurde Stadtkyll von den Franzosen zerstört. 1814 wütete ein Großbrand im Ort. 1854 zerstörte wiederum ein Feuer die Gemeinde. Da oftmals beim Wiederaufbau die Steine der Stadtmauer Verwendung fanden, verschwand die alte Befestigung vollständig. Heute ist der ungefähre Verlauf der alten Stadtbefestigung nur noch an den Häuserzeilen in der Burgbergstraße zu erkennen. Die furchtbarste Zerstörung erlebte Stadtkyll in der jüngsten Vergangenheit, im Dezember 1944 und zur Jahreswende 1944/45. Der Ort wurde zu 75 % zerstört. Heute ist Stadtkyll staatlich anerkannter Luftkurort und verzeichnet durch seine zahlreichen Beherbergungsbetriebe jährlich ca. 70.000 Feriengäste, mit ca. 350.000 Übernachtungen. Der Ortsteil Schönfeld war im 13. Jahrhundert dem Kloster Prüm tributpflichtig. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der Ort von Stadtkyll aus verwaltet. Seit 1970 ist Schönfeld Ortsteil von Stadtkyll.Sehenswertes: Die Pfarrkirche St. Joseph, Stadtkyll stammt in ihrer heutigen Form aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sehenswert im Inneren der Kirche ist der Altar aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts und sechs Gemälde des kurfürstlich trierischen Hofmalers Heinrich Foelix (1732 - 1803).Hubertus-Kapelle, Ortsteil Niederkyll. Spätgotische Kapelle aus der Zeit um 1600. Der Hochaltar (1755) ist ein rechteckiger Säulenumbau aus Holz mit einem Ölgemälde. Seitenaltäre mit Holzfiguren und Chorwand mit Gußeisen-Nothelferkreuz aus dem 16. Jahrhundert.

Kloster Maria Frieden

Kloster Maria Frieden

Einzige Trappistinnenabtei (schweigende Nonnen) in Deutschland. Klosterkräutertrank-Herstellung Handweberei und Paramentenwerkstatt. Besucher können die Hl. Messe und das Stundengebert in der Kapelle mitfeiern. Tägl. Hochamt mit Gregorianischem Choral: Mo.-Fr. ca. 7:30 Uhr Sa. 7:00 Uhr (Laudes integriert) So. 10:00 Uhr Eine Besichtigung des Klosters oder der Werkstätten ist wegen unserer Klausur nicht möglich. Verkauf der Paramente: Mo.-Sa. 9:30 - 12:00 Uhr 14:30 - 17:00 Uhr

Neue Kolonie

Eisenbahnersiedlung "Neue Kolonie"

Ehemalige Eisenbahnersiedlung Neue Kolonie Glaadt, Gemeinde Jünkerath Burgbering 1-20Denkmalzone Ringförmig angelegte Wohnsiedlung im Heimatstil aus Torhaus, sechs Doppelhäusern und einem eingeschossigen Riegel mit sechs Wohneinheiten; die zwischen den einzelnen Gebäuden liegenden Hof- und Gartenflächen durch Hofmauern mit Toren oder kleinen Nebengebäuden geschlossen. Städtebaulich und architektonisch schönes Ensemble um einen Platz, Wohnstraße aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.Eine wichtige Station auf der Eifel-Bahnstrecke von Nord nach Süd war der Bahnhof Jünkerath. Außer dem Bahnhofsgebäude erhielt die Station eine Bahnmeisterei und ein Bahnbetriebswerk, das damals noch Filialwerkstätte hieß. Der Eisenbahnbetrieb erforderte Personal. Etwa 800 Eisenbahner waren vor dem Zweiten Weltkrieg in Jünkerath beschäftigt. Um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum zu genügen, baute die Rheinische Eisenbahngesellschaft zwischen 1921 und 1927 für die Bahnbediensteten die Siedlung Neue Kolonie. Die reizvolle Anlage, die sich als Dreieck um ein Torhaus gruppiert, belegt einmal mehr den hohen Standard eines fortschrittlichen zeitgenössischen Siedlungsbaus. Die Doppelhäuser ebenso wie der Zeilenbau zeichnen sich durch schön gegliederte Fassaden aus. Den Wohnwert der Anlage erhöhen hauseigene Gärten und der Baumbestand im gemeinsamen Innenhof.